Forschungsprojekte
Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Kraimer
Zusammenfassung:
In der projektierten Studie wird eine Klärung der Frage des Standes der Professionalität der Sozialen Arbeit empirisch vorgenommen (vgl. die Studie von Becker-Lenz, Müller 2006). Mein Forschungsvorhaben ist geleitet von der Idee der revidierten Professionalisierungstheorie Oevermanns. Becker-Lenz/Müller haben eine detaillierte Studie in diesem Kontext vorgelegt, in welcher für die Soziale Arbeit grundlegende Bestimmungen eines Professionsideals entwickelt worden sind. Das für die projektierte Studie notwendige Datenmaterial ist im Kontext der Professionalisierungsdiskussion und der Bilanzierung ethischer Voraussetzungen zu erheben, zu interpretieren und vor dem Hintergrund der bereits vorliegenden Ergebnisse zu bilanzieren. Angestrebt wird die Kooperation mit dem genannten Projekt von Becker-Lenz/Müller 2006.
Datenbasis bilden Dokumente und Erfahrungsberichte aus Institutionen der Sozialen Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland (z. B. Träger, Berufsverbände). Die Analyse des Berufskodexes zielt auf die Auftragsanalyse der Sozialen Arbeit, die sich auf die Analyse von Protokollen aus der Öffentlichkeitsarbeit, internen Arbeitsregelungen und Verlautbarungen verschiedener Verbände und Organisationen der Sozialen Arbeit bezieht. In Form von Handlungsprotokollen (aber auch von Experteninterviews und Gruppendiskussionen) sollen Orientierungs- und Wissensbestände erhoben werden, die auf Habitusformationen hin rekonstruiert werden sollen. Ein erster Schritt soll mit Blick auf die Datenerfassung im deutschsprachigen Raum vollzogen werden, wobei die internationale Entwicklung in die Reflexion einbezogen wird. Angestrebt wird eine Situationsanalyse, die auf die Grundhaltung zur Ausübung des Berufes bezogen ist. Das Projekt soll ebenfalls im Kontext der Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule Soziale Arbeit (Erasmus-Programm 2007/2008) entwickelt werden.
Die Ergebnisse sollen Anlass für eine Konzeptentwicklung bilden, um einen Bezugsrahmen zu schaffen, der als Vorschlag für die Grundlegung eines international gültigen Professionsideals bilden kann. Auch soll die Studie in Empfehlungen für die Gestaltung der Ausbildung in der Sozialen Arbeit im Zuge der europäischen Entwicklung münden.
Begründung:
Für das Verständnis der Studie ist die grundgelegte Begrifflichkeit des Habitus und der Bedeutung dieser Konzeption für die Modellbildung in der Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit zentral. Die Rekonstruktion von Fällen zur Formation eines ethischen Codes und eines beruflichen Habitus stellt vor dem Hintergrund der Konzeption eines Professions-Ideals die Voraussetzung dar, das Mögliche der Professionalisierung aufzuzeigen.
Exemplarisch seien drei zentrale Untersuchungsschwerpunkte der Studie in diesem Kontext benannt, die sich beziehen auf die:
- Auftragsklärung
- Auftragserfüllung
- Auftragshaltung
Der Vorschlag für einen Bezugsrahmen, mit welchem die Grundlegung eines Professionsideals gegeben wird, liegt in Übereinstimmung mit Oevermanns Argumentation einer Nichtstandardisierbarkeit der stellvertretenden Krisenbewältigung darin, für die Ausübung des Berufes der Sozialen Arbeit eine Berufsethik sowie Ausbildungsbedingungen zu elaborieren, die an
- Zentralwerten und an einer adäquaten berufsspezifischen ethischen Grundhaltung orientiert ist,
- der Fähigkeit zur Gestaltung eines Arbeitsbündnisses ausgerichtet wird,
- die Fähigkeit entfaltet, Fälle unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verstehen und zu behandeln.
Altrichter, H./Posch, P.(1998): Lehrer erforschen ihren Unterricht. Bad Heilbrunn.
Becker-Lenz, R./Müller, S. (2006): Der professionelle Habitus in der Sozialen Arbeit. Grundlagen eines Professionsideals. Unveröffentlichter Forschungsbericht. Brugg.
Becker-Lenz, R. (2005): Das Arbeitsbündnis als Fundament professionellen Handelns. In: Pfadenhauer, M. (Hg.): Professionelles Handeln. Wiesbaden, S: 87-104.
Becker-Lenz, R. (2004): Rekonstruktive Problem-, Prozess- und Strukturevaluation als Beitrag zur Qualitätsentwicklung und -sicherung. In: Beckmann, C. u. a. (Hg.): Qualität in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden, S: 283-292.
Bourdieu, P.(1970): Der Habitus als Vermittlung zwischen Struktur und Praxis. In: Ders.: Zur Soziologie der symbolischen Formen. Frankfurt am Main.
Fichten, W./Dreier, B. (2003): Triangulation der Subjektivität - ein Werkstattbericht. Forum Qualitative Sozialforschung (Online Journal) www.qualitative-researc.net.
Kraimer, K. (2007): Form&Stoff der Fallrekonstruktion. In: Giebeler, C. u. a. (Hg.): Fallverstehen und Fallstudien. Interdisziplinäre Beiträge zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung. Opladen&Farmington Hills, S. 35-51.
Miethe, I./Riemann, G. (2007): Mehr Fragen als Antworten. Überlegungen zu einem selbstkritischen Umgang mit forschungsethischen Problemstellungen in unserer Arbeit. In: Giebeler, C. u. a. (Hg.): Fallverstehen und Fallstudien. Interdisziplinäre Beiträge zur rekonstruktiven Sozialforschung. Opladen&Farmington Hills, S. 219-235.
Oevermann (2000): Die Methode der Fallrekonstruktion in der Grundlagenforschung sowie der klinischen und pädagogischen Praxis. In: Kraimer, K. (Hg.): Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung. Frankfurt/Main, S. 58-156.
Oevermann, U. (2002): Professionalisierungsbedürftigkeit und Professionalisiertheit pädagogischen Handelns. In: Kraul, M. (Hg.): Biographie und Profession. Bad Heilbrunn, S. 19-63.
Riemann, G. (2002): Biographien verstehen und missverstehen - Die Komponente der Kritik in sozialwissenschaftlichen Fallanalysen des professionellen Handelns. In: Kraul, M. (Hg.): Biographie und Profession. Bad Heilbrunn 2002, S. 165-196.
Schütze, F. (1993): Die Fallanalyse. In: Rauschenbach, T. u. a. (Hg.): Der sozialpädagogische Blick. Weinheim und München, S. 191-221.
(Re-)Konstruktion von Lernmöglichkeiten in Sozialen Orten öffentlicher Bildung und Erziehung
Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Kraimer
Zusammenfassung:
Das Vorhaben resultiert aus dem von der Katholöischen Hochschule für Soziale Arbeit in Saarbrücken geförderten Vorläuferprojekt zur Rekonstruktion des 'Sozialen Ortes' und der 'Pädagogischen Atmosphäre': Es bildet dessen Weiterentwicklung vor. Die pädagogische Atmosphäre ist nunmehr Teil einer Lernkultur, die das geordnete und institutionelle Lernen überschreitet und ein demzufolge weiteres transitorisches Arrangement erfordert. Lehrorientierte Soziale Orte sind 'ungreifbarer' geworden, insbesondere indem mediale Inszenierungen zu einer 'Verflüssigung' der ehemals herausgehobenen kulturellen Stätten mit dem Monopol der Wissens- und Normenvermittlung führen.
Die fallrekonstruktive Datenauswertung (vgl. Kraimer 2006) stößt dieses Erfordernis an, vor allem durch die Erkenntnis, dass eine Fixierung auf Wissensbestände erfolgt, in denen der Aspekt der Innovation als Hauptquelle kooperativer Lernformen fehlt. Vielmehr erfolgt eine aufzubrechende Fixierung auf
- Lerninhalte, die allein aus vorgängigen Ausbildungswegen stammen und nahezu unverändert fortgeschrieben bzw. mit Alltagswissen ›angereichert‹ werden
- Lernmethoden, die auf einem vermeintlich verbindlichen Wissen beruhen, jedoch interaktive Lernleistungen unberücksichtigt lassen
- Lernziele, die kaum als vermittlungs- und verarbeitungsfreundlich sondern lediglich als Institutionen-tauglich gesehen werden.
Die Konstruktion eines Leitfadens soll den genannten Phänomenen Rechnung tragen, um eine Kultur Neuen Lernens zu begünstigen. Eine auf Ursprungsformen bezogene notwendige Neuausrichtung wird für die Erfordernisse der dritten Moderne professionell konzipiert. Die Leistungsfähigkeit, Inszenierungskraft und Wirksamkeit der Sozialen Arbeit soll zur Unterstützung der Lebenskompetenz und Lebensbildung sowie bei der Demokratisierung der Lebensverhältnisse Wissensformen begünstigen, die auch für schriftferne Kulturen (vgl. Pieper et al. 2004) die Handlungsfähigkeit von Menschen stützt.
Die Gestaltung der Lernkulturen ist die Zukunftsaufgabe unseres Bildungssystems. Für Gesellschaften - gerade für die, deren Bildungssystem im internationalen Vergleich nicht den Anforderungen genügt - verbieten sich selbstabschließende, 'träge' Lernformen (vgl. z. B. Faulstich et al. 2001). Das Lernen des Lernens wird zum Paradigma der sog. Wissensgesellschaft (vgl. Arnold/Schüßler 1998). Schöpft eine Gesellschaft Informationen »aus denen sie 'Realität' konstruiert, einseitig aus der Vergangenheit, dann ergibt sich eine rückwärts gewandte, ultrakonservative Pathologie, die daran leidet, dass sie aktuelle, neue, überraschende Informationen normativ ausschließt« (Willke 2002, 233). Ein Verlust an Realität ist ebenso die Folge wie in dem umgekehrten Fall einer Geschichtsvergessenheit.
Eine 'Neue Lernkultur' wird allenthalben vielfach erwartet - wenn auch zumeist in einer halbierten berufsbezogenen Form eingefordert. Erforderlich ist diese im Zeichen der Globalisierung insbesondere aber als erfolgreiches Verlernen fest geglaubten Wissens:
Die Anfänge des Ganzen in Gestalt einer bildungs- bzw. demokratietheoretischen Idee reichen weit zurück insbesondere zu Comenius - gar zu Sokrates und dessen Schülern. Kant fordert Modellschulen, die 'neues Lernen' vorbereiten. Blütezeiten der Idee des Denkens zur Vorbereitung 'selbstgesteuerten Lernens' brechen beispielsweise erneut in Ansätzen der Reformpädagogik (Dewey; Montessori), Anthropologischer Pädagogik und (Existenz-)Philosophie hervor. In dieser Tradition entwickelt Bollnow das Konzept der pädagogischen Atmosphäre. Piaget zeigt Lernformen der kognitiven, Kohlberg der moralischen und Erikson der emotionalen Entfaltung menschlicher Intelligenz.
Heute zeigt sich die Evolution der Idee in der Gestalt der (Heraus-) Forderung des reflexiven Lernens: Ein Zeichen des Wandels von traditionellen zu lebendigen Kulturen der Kompetenzentwicklung (vgl. z. B. Fried/Büttner 2004):. Dies spiegelt die Entwicklung zu der sozialwissenschaftlich diagnostizierten 'reflexiven' bzw. 'dritten Moderne' wider.
Arnold, R./Schüßler, I. (1998): Wandel der Lernkulturen. Darmstadt.
Doderer, K. (1992): Literarische Jugendkultur. Kulturelle und gesellschaftliche Aspekte der Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland. Weinheim
Faulstich, P. et al. (2001) (Hg.): Wissen und Lernen, didaktisches Handeln und Institutionalisierung. Bielefeld.
Fried, L./Büttner, G. (Hg.) (2004): Weltwissen von Kindern. Zum Forschungsstand über die Aneignung sozialen Wissens bei Krippen- und Kindergartenkindern. Weinheim und München.
Kraimer, K. (2007): Form&Stoff der Fallrekonstruktion. In: Giebeler, C. u. a. (Hg.): Fallverstehen und Fallstudien. Interdisziplinäre Beiträge zur rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung. Opladen&Farmington Hills.
Kraimer, K. (2008): Narratives als Erkenntnisquelle - Hören, Deuten, Verstehen. In Friebertshäuser. B. /Prengel, A. (Hg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim und Basel (in Vorbereitung).
Kraimer, K. (2005) Schule und Jugendhilfe. Zwei Sozialisationsagenturen müssen zueinander finden. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit, Jg. 152, H. 2, S. 51-53.
Kraimer, K. (2006): Durch Projekte lernen. Ein Modell für wünschenswerte Lösungen . In: Blätter der Wohlfahrtspflege H. 2, 2006, 61-63.
Pieper, I. et al. (2004) Lesesozialisation in schriftfernen Lebenswelten. Weinheim und München.
Wilke, H. (2002): Dystopia. Studien zur Krisis des Wissens in modernen Gesellschaften. Frankfurt/Main.
Eine Rekonstruktion zentraler Bestimmungsmomente für die Konstruktion einer 'gelingenden' professionellen Praxis
Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Kraimer
Zusammenfassung:
In diesem Forschungsprojekt sollen in einem ersten Schritt die zentralen Bestimmungsmomente herausgearbeitet werden, die eine pädagogisch-moralische Atmosphäre ausmachen. Diese werden empirisch rekonstruiert und mit vorliegenden Konzepten abgeglichen. Der zweite Schritt besteht darin, eine Anleitung zu entwickeln, die in der professionellen Praxis operieren kann.
Vorgehensweise:Zur Vorbereitung und Operationalisierung des Forschungsvorhabens, in dem die Rekonstruktion der pädagogisch-moralischen Atmosphäre im Zentrum steht, soll zunächst das Phänomen des offenen Anfangs in der Erziehung untersucht und in seiner Verbindung zur Atmosphäre bestimmt werden. Dazu ist eine Metaanalyse der folgenden Literatur zunächst projektiert:
Hörster, R. (1995): Das Problem des Anfangs in der Sozialerziehung. In: Neue Praxis, 25. Jg., Heft 1, S. 2 -12.
Hörster, R./Müller, B. (1996): Zur Struktur sozialpädagogischer Kompetenz. Oder: Wo bleibt das Pädagogische der Sozialpädagogik. (insbes. Kap. 2. Die Kompetenz zur Herstellung von Anfängen in der sozialen Bildung, S. 620 ff.). In: Combe, A./Helsper, W.: Pädagogische Professionalität. Frankfurt/Main, S. 614-648.
Lüpke, F. (2004): Pädagogische Provinzen für verwahrloste Kinder und Jugendliche. Eine systematisch vergleichende Studie zu Problemstrukturen des offenen Anfangs in der Erziehung. Die Beispiele Stans, Junior Republic und Gorki-Kolonie. (Erziehung - Schule - Gesellschaft, Bd. 30.) Würzburg.
Sünkel, W. (1994): Die Situation des offenen Anfangs der Erziehung, mit Seitenblicken auf Pestalozzi und Makarenko. In: Sünkel , W.: Im Blick auf Erziehung. Reden und Aufsätze. Bad Heilbrunn, S. 97 ff.
Im Anschluß daran ist die Verknüpfung mit der Grundlagenliteratur des Projektes vorgesehen:Aufenanger, S./Garz, D./Kraimer, K. (1994): Pädagogisches Handeln und moralische Atmosphäre. Eine objektiv-hermeneutische Dokumentenanalyse im Kontext schulischer Interaktion. In: Garz, D./Kraimer, K. (Hg.): Die Welt als Text, Frankfurt/Main, S. 226-246.
Bollnow, O. F. (1970): Die pädagogische Atmosphäre. Heidelberg.
Bollnow, O. F. (2000): Mensch und Raum. Stuttgart.
Schaller, K. (1985): Die pädagogische Atmosphäre in einer Pädagogik der Kommunikation. In: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik 61. Jg., S. 227-241.
Müller, B. (1995): Die Bedeutung des ›sozialen Ortes‹ für die Psychoanalytische Pädagogik und die Sozialpädagogik. In: (Ders.): Außensicht - Innensicht. Beiträge zu einer analytisch orientierten Sozialpädagogik. Freiburg/Br., S. 69-86.
In der darauf folgenden Projektphase - die mit einer systematischen Verknüpfung mit Praxis- und Diplomarbeitsprojekten verbunden werden soll - ist die empirische Erhebung von Daten geplant, die darauf zielt, die Infrastruktur und die konzeptionelle Präsenz von Strukturmomenten der pädagogisch-moralischen Atmosphäre in der Praxis der Sozialen Arbeit zu erheben. Diese Erhebungsphase wird exemplarisch auf Felder der Kinder- und Jugendhilfe konzentriert sowie insbesondere an dem Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit expliziert. Dabei nehme ich Bezug auf meine vorangegangenen Arbeiten, die zum Teil ebenfalls von der Hochschule unterstützt wurden und mittlerweile in folgender Weise veröffentlicht sind:
Kraimer, K. (2003): Zwischen Disziplin und Profession - Ein Beitrag zur fallrekonstruktiven Erforschung der professionalisierten Praxis am Beispiel der »Hilfen zur Erziehung«. In: Schweppe, C. (Hg.): Qualitative Forschung in der Sozialpädagogik. Opladen, S. 167-183.
Kraimer, K. (2003): Schulsozialarbeit auf dem Weg zum Regelangebot. In: Blätter der Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit,Themenheft »Bildung und Soziale Arbeit«, Jg. 150, Heft 1, S. 17-23.
Kriamer, K. (2004): Von Fall zu Fall - die Methode der Fallrekonstruktion in der Sozialpädagogik. In: Blätter der Wohlfahrtspflege. Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit, Jg. 151 Themenheft »Case-Management«, Heft 2, S. 50-52.
Kraimer, K. (2004): Mündigkeit im Fadenkreuz einer fallrekonstruktiven sozialpädagogischen Diagnostik oder: Das »Einleben« des hermeneutischen Fallverstehens in die Praxis der Jugendhilfe. In: Schrapper, Ch. (Hg.): Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Anforderungen, Konzepte, Perspektiven" (Ergebnisse des dritten ExpertInnengespräches in der Jugendhilfe, Koblenz). Weinheim und München.
Kraimer, K. (2005) Schule und Jugendhilfe. Zwei Sozialisationsagenturen müssen zueinander finden. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit, Jg. 152, H. 2, S. 51-53.
Abschließend soll die Konstruktion eines Leitfadens erfolgen, der diejenigen Strukturmomente enthält, die sich als unabdingbar für die Gestaltung eines offenen Anfangs in der Erziehung/in der Sozialen Arbeit im Kontext einer Milieugestaltung erweisen, die eine vorbereitende Umgebung für gelingendes professionelles Arbeit schafft.
